10 wichtigsten Museen in Paris

Das berühmteste Museeum in Paris: Der Louvre
Paris als Stadt der europäischen Kultur hat eine ganze Reihe außergewöhnlicher Museen zu bieten. Die 10 wichtigsten Pariser Museen haben wir Ihnen hier zusammen gefasst und kurz beschrieben:
Musée du Louvre
Der Louvre befindet sich im Stadtviertel Champs-Elysées/Louvre und ist eines der größten und bekanntesten Museen der Welt. Er beherbergt eine Sammlung von 35.000 Werken auf 60.600 m² Fläche, unter anderem ägyptische, griechische, etruskische, orientalische und römische Antiquitäten sowie Skulpturen, Malereien – darunter auch die weltberühmte Mona Lisa Leonardo da Vincis.
Musée d’Orsay
Das Musée d’Orsay wird häufig als das bedeutendste Kunstmuseum nach dem Louvre bezeichnet und wurde ursprünglich als Bahnhof anlässlich der Weltausstellung im Jahr 1900 errichtet. Zur Besichtigung stehen überwiegend Malereien und Skulpturen französischer Impressionisten wie z.B. Monet, Cézanne, van Gogh, Gauguin, Toulouse-Lautrec und Rodin, um nur einige zu nennen.
Centre Georges Pompidou
Im Stadtviertel Marais/Les Halles, ganz im Herzen der Stadt, steht das auffällig modern gestaltete Centre Pompidou, welches die wichtigste Sammlung moderner europäischer Kunst und einiges mehr enthält. Außerdem ist ein Restaurant integriert, von dem aus ein fantastischer Blick über Paris garantiert wird. Doch schon allein das Gebäude von außen zu betrachten lohnt sich, besteht das Pompidou doch größtenteils aus Glas, nur unterbrochen durch schmale Eisenträger und raupenförmige farbig abgesetzte Rolltreppen, die durch transparente Röhren führen.
Musée national du Moyen Âge (Musée de Cluny)
In diesem Museum, das in dem ehemaligen Stadtpalais der Äbte des burgundischen Cluny untergebracht ist, sind vor allem mittelalterliche Kunstschätze zu bewundern. Berühmt ist es vor allem für die Sammlungen mittelalterlicher Möbel, Statuen und Wandteppiche, hier wäre die Serie der Gobelins “Dame mit dem Einhorn” an erster Stelle zu nennen.
Musée Picasso
Das Picasso-Museum befindet sich im Hôtel Salé, dessen herausragendes Treppenhaus später in vielen deutschen Schlössern imitiert wurde. Wie der Name schon vermuten lässt finden sich hier Gemälde, Zeichnungen, Stiche, Skulpturen und Keramiken aus allen Perioden des Künstlers Pablo Picasso. Außerdem gibt es weitere 50 Gemälde anderer berühmter französischer Künstler, wie z.B. Cézanne, Renoir, Matisse und Miró zu bewundern, die einer Privatsammlung von Picassos Erben stammen.
Musée Rodin
Das Rodin-Museum stellt eine Besonderheit schon aus dem Grunde dar, weil es von Rodin selbst bewohnt wurde. Dies erscheint verständlich angesichts des bezaubernden Gartens, der das Stadtpalais aus dem frühen 18. Jahrhundert umgibt. Heute sind hier etwa 500 Werke Rodins zu besichtigen, unter anderem seine weltberühmten Skulpturen “Die Bürger von Calais”, “Der Denker”, “Balzac” und “Der Kuss”.
Musées du Petit et Grand Palais
Dieses Museum, gelegen an der Avenue Churchil, wurde ebenfalls anlässlich der Pariser Weltausstellung von 1900 errichtet. Bis zur Fertigstellung des Centre Pompidou beherbergte der Grand Palais die bedeutendsten Ausstellungen in Paris. Im Petit Palais finden sich unter anderem interessante Wechselausstellungen, vorrangig im Bereich der Neuen Künste. Einen Blick wert ist außerdem die 43 Meter hohe Glaskuppel im Innern.
Musée de l’Orangerie
Die ehemalige Orangerie am Place de la Concorde beherbergt das wohl bekannteste Gemälde Claude Monets, die “Nymphéas”, besser bekannt als Seerosen. Bemerkenswert ist, dass der Künstler persönlich sich diesen Ort aussuchte, um sein Kunstwerk auf die beste Art und Weise in Szene setzen zu können. Heute ist das Museum repräsentativ für die Kunst des späten 19. Jh. und des frühen 20. Jh., vor allem durch den Einkauf der Sammlung des Kunsthändlers Paul Guillaume.
Musée Carnavalet
Wer sich für Paris interessiert, sollte dieses Museum unbedingt besuchen, so zeigt es doch die Geschichte der Stadt von prähistorischen Tagen an bis heute. Hier werden archäologische Funden sowie Grafiken, Gemälde, Skulpturen, Möbel und sogar komplett eingerichtete Zimmer ausgestellt. Interessant sind vor allem der Nachbau des Schlafzimmers des Dichters Marcel Proust und der Guillotine.
Musée Jacquemart André
Der Palais von Edouard André versetzt den Besucher durch seine mit prunkvollem Mobiliar sowie wertvollen Tapeten und vergoldeten Schmuckelemente ausgestattete Zimmer in die Zeit Napoleons des III. Beim Rundgang durch den Wohnsitz einer Familie aus dem 19. Jahrhundert lassen sich zusätzlich bedeutende Gemälde von Rembrandt, Botticelli, Canaletto, Tizian, Bellini, Carpaccio sowie Statuen von Donatello bewundern.
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Wer nach dem Besuch im Museum noch etwas Zeit hat kann sich anschließend noch einige weitere Sehenswürdigkeiten in Paris ansehen oder in Paris einkaufen gehen.
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