Ècrins Nationalpark

Ècrins Nationalpark in Frankreich
Der Nationalpark Ècrins erstreckt sich über rund 91 800 Hektar und gehört zu den größten Naturschutzgebieten Europas. Er liegt in Frankreich zwischen den Nord- und Südalpen an der Grenze zu Italien. Das Zentrum des Nationalparks bildet das Pelvoux Massiv.
Die Flora und Fauna dieser einzigartigen Region ist von unterschiedlichen Klimazonen geprägt. So lassen sich auf der einen Seite grüne Bergweiden und auf der Anderen eisige Bergkuppen bewundern.
Nicht nur die über 150 Berge laden zu Wandertouren ein, sondern auch die Schönheit der unberührten Natur sorgt für ein überwältigendes Urlaubserlebnis.
Touren durch den Nationalpark sind zahlreich, setzen jedoch einen gewissen Grad an Erfahrung, seitens Wanderer und Bergsteiger voraus. Besucher sollten vor allem hinsichtlich des Lesens von Karten geübt sein, da Wegmarkierungen nicht immer vorhanden sind.
Der Barre des Ècrins ist, mit einer Höhe von 4101 m, der höchste Berg des Nationalparks. Seine Wanderroute wird den Hochtouren zugeordnet. Diese wird jedoch als leicht klassifiziert, sodass gerade Touristen mit wenig Erfahrung ihre Freude an der Erklimmung des südlichsten Viertausender der Alpen haben werden. Aber auch versierte Bergsteiger kommen, aufgrund der schönen Landschaft, hier auf ihre Kosten.

Karte vom Ècrins Nationalpark
Für Reisende mit Kenntnissen im Bereich Klettersteig, bietet der Nationalpark mit der Via Ferrata des Perrons (1700 m mittlere konditionelle Anforderungen), den Mines du Grand Clot und den Prises de La Bastille (2205 und 475 m, schwere konditionelle Anforderungen) attraktive Ausflugsziele. Während der Touren ist es möglich, in den Tälern zu Campen oder in den Berghütten zu übernachten.
Ein beliebtes Ziel für Naturfreunde ist der Wasserfall Casset, welcher am idyllisch gelegenen Tal Valgaudemar gelegen ist. Auch die zahlreichen kleinen Bergseen, wie der türkise See “Lac de la Douche“ in der Nähe von Le Casset, bieten ein einmaliges Urlaubserlebnis. Für geschichtlich interessierte Reisende sind die Altstadt von Gap und die vielen beschaulichen Dörfer (z. B. Dorf La Grave und Crèvoux) mit ihren kleinen Kapellen reizvoll. Ebenso können an einigen Orten alte Befestigungsanlagen besichtigt werden. An dieser Stelle ist vor allem diejenige in Embru zu erwähnen, welche aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Der Nationalpark Ècrins besticht sowohl durch seine vegetative Schönheit, als auch durch eine Vielzahl an historischen Eckpfeilern.
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