La Grave – Freeriden in den französischen Alpen

Seilbahn in La Grave - Frankreich (Quelle: Wikipedia.org)
La Grave ist ein Mekka für Freeride-Fans aus der ganzen Welt und zieht all jene an, die am liebsten in frischem Pulverschnee abseits der Piste im Tiefschnee fahren. La Grave ist ein französischer Skiort, der auf 1500 Metern Höhe liegt. Überragt wird La Grave vom 4000 Meter hohen Alpengipfel La Meije. Er liegt zwischen Grenoble und Briancon in der Region Provence – Alpes – Cote D`Àzur. Der kleine Ort hat 487 Einwohner, wobei die Zahl im Winter durch Touristen deutlich ansteigt. Die Gemeinde gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Sehenswert ist die romanische Kirche von La Grave, die seit 1959 unter Denkmalschutz steht.
La Grave gilt im Winter als Paradies für Freerider. Im gesamten Skigebiet gibt es nur einen kurzen präparierten Abschnitt. Das restliche Skigebiet in den französischen Alpen ist auf eigenes Risiko frei befahrbar. Die langen Abfahrten bieten mit Steilhängen, Gletschervorsprüngen, Eisrinnen und Gletscherspalten atemberaubende Freeride-Action. Deshalb ist dieses Skigebiet neben Chamonix der Treffpunkt für alle Extremskifahrer. Den Skifahrern stehen dabei eine Seilbahn und ein Schlepplift zur Verfügung. Höhepunkt der Skisaison ist das jährlich stattfindende Freeride–Rennen. Das Derby de la Meije wird Ende März, Anfang April ausgetragen. 2100 Meter Höhenunterschied sind dabei zu meistern. Sieger ist der schnellste Freerider, eine genaue Streckenvorgabe gibt es nicht.
In La Grave lässt es sich vor allem mit Freunden in einer Gruppe wunderbar wohnen. Nach einem anstrengenden Tag auf (oder auch abseits) der Pisten von La Grave, lässt man den Abend dann in gemütlicher Runde ausklingen und bewundert bei einem Glas Wein den schönen Sonnenuntergang in den französischen Alpen.
Val d’Isere kann als Mekka der Skifahrer in den französischen Alpen bezeichnet werden und steht für Winterurlaub der Spitzenklasse. Obwohl als Hochburg des französischen Skisports bekannt geworden, bietet auch der Sommer einige Attraktionen. Spuren menschlicher Besiedlung führen in die vorchristliche Zeit, als keltische Hirtenvölker durch das Tal der Isere zogen. Das Dorf liegt auf 1850 m und ist sehr schneesicher. Heute beherrschen vor Allem im Ortsteil La Daille moderne Bauten das Ortsbild. Viele sind jedoch in einem traditionellen Stil gehalten. Das Dorf mit le Crêt, Centre Village, Le Joseray, Le Châtelard und La Legettaz hat einen großen Charme. Zusammen mit seinem Kirchturm aus dem 16. Jahrhundert strahlt es viel Wärme aus.

