Pantheon in Paris – Ruhmeshalle großer Franzosen
Das Pantheon in Paris wurde 1764 von König Ludwig XV in Auftrag gegeben und 1790 fertig gestellt. Dieser wollte allerdings eine Kirche der Abtei Sainte-Geneviéve errichten. Erst nach der französischen Revolution wurde das Pantheon zur Ruhmeshalle großer Franzosen erklärt. Der Ausdruck Pantheon stammt aus dem Griechischen und bedeutet Grabhügel.

Innenansicht des Pantheon in Paris
Die Sehenswürdigkeit gehört heute zu den wichtigsten Palastbauten Frankreichs. Bis zum heutigen Tag wurden über 70 berühmte Franzosen dort beigesetzt. Darunter befinden sich unter anderem Größen wie Louis Braille, Jean-Jacques Rousseau oder Voltaire. Die Physiknobelpreisträgerin Marie Curie ist bislang die einzige Frau, welche ihre letzte Ruhe in der Ruhmeshalle fand. Im Jahr 1849 erlangte der Physiker Jean Bernard León großes Ansehen, als er ein Pendel in der Kuppel des Pantheons aufhing. Mit dessen Hilfte bewies er die Erdrotation. Dieses ist bis heute dort zu bewundern.Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude zweimal umgewidmet. Zuerst wurde die Gedenkstätte wieder zu einer Kirche erklärt, im Jahr 1885 dann wieder zur Ruhmeshalle erklärt.
Erreichbarkeit, Öffnungszeiten und Eintrittspreise für das Pantheon



