Nationalpark Vanoise – Parc National de la Vanoise

Vanoise Nationalpark in Frankreich
Der Nationalpark Vanoise (Parc National de la Vanoise) wurde als erster französischer Nationalpark am 6. Juli 1963 gegründet. Er ist knapp 144.000 Hektar groß und liegt in den Rhone-Alpen im Departement Savoie. Das Gebiet des Nationalparks Vanoise liegt auf einer Höhe zwischen knapp 700 Metern und 3.900 Metern. Die höchste Erhebung ist der La Grande Casse. Wie alle französischen Nationalparks ist auch dieser in zwei Zonen gegliedert. Die innere Zone ist sehr geschützt und weitgehend unzugänglich. In der äußeren Randzone befinden sich Wohngebiete von Städten und Gemeinden, sowie die Besucherzentren mit Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen. Im Süden grenzt der Ècrins Nationalpark praktisch direkt an, was auch zu kombinierten Touren durch beide Naturschutzgebiete einlädt.
Die äußere Zone des Nationalparks Vanoise wird touristisch vorwiegend für den Wintersport genutzt. Bekannte und beliebte Skigebiete sind Val-d’Isere, Tignes oder die 3 Täler (Trois Vallees).
Val d’Isere kann als Mekka der Skifahrer in den französischen Alpen bezeichnet werden und steht für Winterurlaub der Spitzenklasse. Obwohl als Hochburg des französischen Skisports bekannt geworden, bietet auch der Sommer einige Attraktionen. Spuren menschlicher Besiedlung führen in die vorchristliche Zeit, als keltische Hirtenvölker durch das Tal der Isere zogen. Das Dorf liegt auf 1850 m und ist sehr schneesicher. Heute beherrschen vor Allem im Ortsteil La Daille moderne Bauten das Ortsbild. Viele sind jedoch in einem traditionellen Stil gehalten. Das Dorf mit le Crêt, Centre Village, Le Joseray, Le Châtelard und La Legettaz hat einen großen Charme. Zusammen mit seinem Kirchturm aus dem 16. Jahrhundert strahlt es viel Wärme aus.

