Wandern in den Pyrenäen

In den Pyrenäen wandern zu gehen ist ein Naturerlbebnis abseits von Massentourismus und Reise-Stress. Die Pyrenäen teilen sich in die atlantischen Pyrenäen, die Zentralpyrenäen und die östlichen Pyrenäen auf. Sie bilden zwei Gebirgsketten an der Grenze von Frankreich und stoßen dabei an die Regionen Languedoc-Roussillon, Aquitanien und Spanien. Mit fast 3.300 Metern ist der Pic de Vignemale der höchste Berg der französichen Pyrenäen.
Die Gebirgslandschaft bietet einem Wanderer den Anblick imposanter Gletscher sowie traumhafte Seen und malerische Flusslandschaften. Die kristallklaren Seen werden von Wiesen umsäumt . Auch die Wälder der französischen Pyrenäen laden zum Wandern ein. Durch die französischen Pyrenäen führen Teile des bekannten Fernwanderweges GR 10. Als besonders sehenswert gilt hier das Naturschutzgebiet von Néouvielle. Wer diesen Fernwanderweg erkunden will, sollte wissen, dass es im Juli und im August dort sehr heiß ist, und dann auch die meisten Touristen unterwegs sind. Im Juni dagegen findet man viel weniger Fremdenverkehr vor, allerdings kann auf einigen Bergen noch Schnee liegen, da der Fernwanderweg auf einer Höhe von 1800 bis 2200 Metern liegt. Unterkommen kann man auf Campingplätzen oder in den vielen kleinen Gites, die abends regionale Köstlichkeiten zum Essen und einfache, saubere Zimmer für die Nachtruhe bieten. Im Rucksack sollte man unbedingt Regenkleidung und auch eine warme Jacke haben, da das Wetter sich im Laufe eines Tages schnell ändern kann. Zum Wandern sind gute Wanderschuhe ein Muss. Wer auf diesem Weg wandert, sollte auch einen Abstecher zum Cirque de Gavanerie machen, wo man den Grande Cascade, den höchsten Wasserfall Europas, bewundern kann.

Cirque de Gavernie mit Wasserfall
Da hier auch viele Touristenbusse ankommen, besichtigt man den Wasserfall am besten in den frühen Morgenstunden. Es gibt hier einen schönen Rundwanderweg, der vom Campinplatz am Ortsende durch das Tal zum Wasserfall führt. Am Morgen ist es in den französischen Pyrenäen oft sehr neblig. Doch gerade dieser Nebel lässt die Landschaft dann wie verzaubert aussehen. Kunstfreunde finden beim wandern in Frankreich auf den Wanderungen oft schöne, romanische Kirchen mit figurengeschmückten Kapitellen vor. euch findet man hier eine Landschaft mit großer Artenvielfalt. Diese hat sich vor allem deshalb dort erhalten, weil die Pyrenäen bislang weitgehend vom Massentourismus verschont geblieben sind. Wandern in den Pyrenäen ist mehr als nur eine Wanderreise – Es ist Lebensgefühl!
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Zitat: Da hier auch viele Touristenbusse ankommen, besichtigt man den
Scout | 25. August 2009Zitat: Da hier auch viele Touristenbusse ankommen, besichtigt man den Wasserfall am besten in den frühen Morgenstunden … alleine diese Anmerkung verdient es, den Hinweis in Fettdruck zu bringen. Kann ich voll und ganz bestätigen. Gibt halt mal viele Busreisende – aber wenn zeitgleich drei bis fünf Busse “einfallen” wird die schönste Naturidylle zum Hexenkessel.