Das Baskenland, tief im Süden Frankreichs, strahlt einen eigenen Charakter aus. Es ist so geheimnisvoll und selbstbewusst wie seine Kultur und seine Sprache.
Umrahmt im Süden von den mächtigen Pyrenäen und im Westen von den schönen Buchten der atlantischen Küste, bietet der Landstrich zwischen Biarritz und Saint-Jean-Pied-de-Port einige der malerischsten Städte Frankreichs. In Biarritz scheint "sehen und gesehen werden" das Motto zu sein. Paläste und elegante Promenaden, exklusive Boutiquen und erlesene Restaurants prägen das Bild der sonnigen Stadt, welche auch schon als Schauplatz für Kinofilme gewählt wurde. Einen angenehmen Kontrast dazu bietet das malerische Städtchen Saint-Jean-de-Luz mit seinem südländischen Flair. Sei es am Hafen oder entlang der einladenden Badebucht: Hier können Sie in gemütlichen Restaurants, die einheimische Spezialitäten wie Meeresfrüchte und baskische Speisen anbieten, oder an den Souvenirläden entlang bummelnd den Tag erholsam ausklingen lassen.
Im Landesinneren erwarten Sie mittelalterliche Städte, die auf eine reizvolle Geschichte zurückblicken - wie Saint-Jean-Pied-de-Port, von wo aus Pilger sich auf den Weg nach Santiago de Compostela gemacht haben. Hier macht es Spaß, durch die Gassen im Inneren der Zitadelle zu spazieren, zu fotografieren und die Seele in diesem temperamentvollen Land baumeln zu lassen.
Sie wohnen in ausgewählten Hotels in wunderschöner Lage. Preis pro Person und Nacht inklusive Halbpension: | Doppelzimmer: | ca. € 62,- | Einzelzimmer: | ca. € 94,- |
Programmvorschläge: (Auf Wunsch begleitet Sie eine Reiseleitung zu allen Besichtigungsorten und Sehenswürdigkeiten.)
Biarritz: Diese berühmte Stadt hat viele Museen und Denkmäler, die einen Besuch wert sind. Das „Meeresmuseum“ z.B. ist in einem wunderschönen Art Déco Gebäude untergebracht und beherbergt mehr als 150 Fischarten des Golf de Gascogne. Das einzigartige „Planète - Schokoladenmuseum“ führt Sie in die geheimnisvolle Welt der Schokolade. Bestaunen Sie eine Galerie von Denkmälern aus Schokolade und genießen Sie verschiedenste Schokoladensorten bei einer Verkostung. „Der Leuchtturm von Biarritz“ wurde 1834 erbaut. Er erhebt sich 73 Meter über dem Meeresspiegel und 248 Stufen führen zum Leuchtfeuer hinauf. Er beherrscht das Cap Hainsart, welches die Sandstrände des „Landes“ von den Steinstränden der Felsenküste des Baskenlandes trennt. Die „Orthodoxe Kirche“, 1892 im byzantinischen Stil vom Architekten Tisné erbaut, verbirgt ein überraschendes Interieur: Ikonen und Bilderwände, welche aus St. Petersburg stammen, schmücken das Innere der Kirche.
Bayonne: Geschichtsliebhaber werden mit Bayonne ein historisches Schmuckstück entdecken. Die Stadtmauern beschützen seit dem 15. Jahrhundert den Stadtkern mit der wunderschönen Kathedrale, die ein Weltkulturerbe der UNESCO ist. Besichtigen Sie auch das Kloster, welches zur Kathedrale gehört. Nive und Adour sind die beiden Flüsse, die durch Bayonne fließen. Die Quelle des Adour entspringt in der Nähe des „Pic du Midi“, er durchfließt Dax und Tarbes und mündet in Bayonne in den Atlantik. Das „Baskische Museum“ und das „Museum Bonnat“ laden zu interessanten Besichtigungen ein.
Das Tal von Aldudes: In diesem wunderschönen Tal auf 800 Meter Höhe, zieht der Metzger Pierre Oteiza seine berühmten „Pie noir“ (baskische Schweine) auf. Die schwarz-weiße Zeichnung ist typisch für die berühmte französische Schweineart. Die Schweine wachsen in den Bergen auf und ernähren sich in freier Wildbahn von Wildkräutern und Kastanien. Seit 1987 stellt Pierre Oteiza köstlichen Schinken aus dem zarten Schweinefleisch her. Besuchen Sie diesen sympathischen Metzger, bewundern Sie die Herstellung des Schinkens und genießen Sie herrliche Kostproben.
Saint Jean de Luz: Dank seines Hafens hat sich St. Jean de Luz zu einer reichen Stadt entwickelt. Diese Stadt zählt zu den schönsten Frankreichs und ist einen Besuch wert. Zahlreiche wunderschöne Bauwerke, wie das „Haus der Infantin“, das „Haus von Louis XVI“ und die Kirche „Saint Jean-Baptiste“, gilt es zu besichtigen. Der Strand und seine Promenade laden zu einem ausgiebigen Spaziergang ein und viele Boutiquen locken mit ihren schönen Auslagen.
Espelette: Wenn Sie es gerne feurig mögen, dürfen Sie einen Ausflug nach Espelette nicht verpassen. Hier werden die roten Pfefferschoten angepflanzt. Sie sind zu einer festen Institution geworden, schmücken das ganze Jahr über das Dorf, denn nach der Ernte im September werden die Schoten aufgereiht und zum Trocknen entlang der pittoresken Häuser aufgehängt. Die glänzenden Girlanden aus Pfefferschoten verbreiten ihren süßlich pikanten Duft über den gesamten Ort. Probieren Sie in dieser Atmosphäre auch die „gepfefferte“ Schokolade.
Saint-Jean-Pied-de-Port: Es wird überliefert, dass Saint-Jean-Pied-de-Port hauptsächlich dem Jakobsweg seine Christianisierung verdankt. Für zahlreiche Pilger ist dies der Ausgangsort ihrer Pilgerreise nach St. Jakob de Compostella. Die Architektur und christliche Kunst haben in dieser Region einen besonders hohen Stellenwert. Bestaunen Sie die romanische und gotische Architektur und entdecken Sie, dass im Baskenland die christlichen Denkmäler paarweise auftreten. So wie die Zwillingskapellen von Bascassan und Alciette.
Weinprobe: Seit 1120 kultivieren die Mönche des Klosters „Abbaye de Roncevaux“, in der Nähe von Saint-Jean-Pied-de-Port rund um das Priorat Irouléguy Wein. 1970 bekamen viele baskische Weingüter das Label AOC (kontrollierte Herkunftsbezeichnung der französischen Weine). Heute werden auf 200 Hektar Wein angebaut und rund 8.000 Hektoliter Wein pro Jahr produziert. Lassen Sie sich zu einer Weinprobe verführen, die Winzer der Region werden Sie gerne mit ihren ausgezeichneten Weinen verwöhnen.
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Atlantik-Aquitanien - Baskenland
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